Zum Besuch von AfD-Abgeordneten beim syrischen Großmufti, Ahmad Badr ad-Din Hassun, erklärt der Landesvorsitzende der JU NRW, Florian Braun MdL:
 
Nicht genug, dass eine Gruppe von AfD-Vertretern, angeführt vom NRW-Landtagsabgeordneten Christian Blex, eine Reise nach Syrien antritt, um ein vermeintlich sicheres Leben in Damaskus darzustellen, während in nächster Umgebung Bomben fallen und Menschen sterben: Man trifft sich zudem noch mit einem islamistischen Terrorunterstützer, der zu Selbstmordanschlägen in Europa und zur Unterstützung der Terrororganisation Al Qaida aufgerufen hat. Die AfD verhöhnt damit zum einen alle Kriegsopfer in Syrien und zum anderen alle Menschen, die Opfer von islamistischem Terror geworden sind. Was für den AfD-Abgeordneten Blex der ‚Höhepunkt des Tages‘ war, ist für mich schockierender Beleg, dass dieser Partei mittlerweile alle Mittel recht sind, ihr verdrehtes Weltbild zu rechtfertigen. In Deutschland hetzt die AfD gegen Muslime und stellt sie unter islamistischen Generalverdacht - in Syrien paktiert sie mit einem islamistischen Terrorunterstützer, weil es vermeintlich ihrer politischen Position nützt. Diese schizophrene Doppelmoral offenbart den Opportunismus einer Partei, deren Vorsitzender die Flüchtlingskrise als „Geschenk“ bezeichnete. Was von dieser Entgleisung hängen bleibt, ist ein widerwärtiges Bild, das um die Welt geht und nun mit Deutschland und NRW verbunden wird.
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