Ehrenamtler der Feuerwehr sind eine wichtige Säule der Gefahrenabwehr in NRW. Die jungen Christdemokraten fordern nun, die Lehrgangsplätze zur Ausbildung von Führungskräften zu erhöhen und somit eine weitere Professionalisierung zu gewährleisten.

Düsseldorf. Rund um die Uhr arbeiten die Feuerwehren in NRW für die Sicherheit der Menschen. Dabei sind über 90 Prozent der Feuerwehrleute im Ehrenamt engagiert. Für ihre aufopferungsvolle Arbeit müsse die Gesellschaft ihnen eine bestmögliche Ausbildung ermöglichen, betont die Junge Union NRW.

„In Gesprächen mit Kreisbrandmeistern oder Wehrführern erfahren wir immer wieder, dass es an Ausbildungsplätzen mangelt. Fünfjährige Wartezeiten auf Gruppenführerlehrgängen sind leider keine Seltenheit“, sagt Florian Braun MdL, Landesvorsitzender der Jungen Union NRW. „Dies führt zu einem deutlichen Verlust an Motivation und damit im schlechtesten Fall zum Verlust von wertvollem ehrenamtlichem Engagement. Ehrenamtliche Feuerwehrleute, die bereit sind Verantwortung nicht nur für sich oder die Allgemeinheit, sondern auch für die ihnen anvertraute Einsatzkräfte zu übernehmen, müssen hierbei unterstützt und gefördert werden.“

Die jungen Christdemokraten setzten sich mit Ihrer Idee beim letzten Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen durch, ein entsprechender Antrag wurde mit großer Mehrheit von den Delegierten beschlossen. „Mit diesem Rückenwind unserer Mutterpartei werden wir uns nun auch im Landtag für diesen Vorhaben stark machen“, so Landesvorsitzender Florian Braun, der selbst Mitglied des Landtags ist, abschließend.

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