Die Junge Union NRW (JU) kritisiert die vom SPD-geführten Bundesfinanzministerium geplante Deckelung des Baukindergeldes auf 120m² und spricht von einem „faulen Kompromiss“ auf Kosten junger Familien.

Düsseldorf/Berlin. Das Baukindergeld als spürbare Entlastung junger Familien -  damit warben die Unionsparteien während des Wahlkampfes zur Bundestagswahl. Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, dieses Vorhaben so umzusetzen, denn: „die Förderung junger Familien bemisst sich nicht in Quadratmetern, sondern in Euro. Das Baukindergeld ist eben auch ein Stück Altersvorsorge“, ist sich der Landesvorsitzende der JU, Florian Braun MdL, sicher. „Mit einer willkürlichen Deckelung des Baukindergeldes bei 120m² würde der Bundesfinanzminister an der falschen Stelle sparen, nämlich an der Zukunft junger Familien. Ich warne die Große Koalition vor faulen Kompromissen.“

Auch der JU Bundesverband hat sich heute gegen den Vorschlag des Bundesfinanzministeriums ausgesprochen. Als möglichen tragfähigen Kompromiss könne sich der Bundesvorsitzende, Paul Ziemiak MdB, eine Kostendeckelung bei Bau oder Erwerb als Ergänzung zur Einkommensdeckelung vorstellen.

„Wichtig ist bei allen Überlegungen, dass wir die Realität junger Familien abbilden. Und zwar unabhängig davon, ob ihre Heimat der ländliche oder städtische Raum ist. Junge Familien haben unsere gesellschaftliche Unterstützung verdient, denn sie sind die Stützen von Morgen.“, so Florian Braun.

Außerdem erwarten die jungen Christdemokraten, das Wahlprogramm auch in einem weiteren Punkt konsequent umzusetzen: „Wir fordern die Bundesregierung auf, bei der Grunderwerbsteuer Freibeträge für Erwachsene und Kinder einzuführen. Notfalls werden wir den Druck über die Länder weiter erhöhen“, schließt Braun ab.

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