Die Junge Union NRW steht ausdrücklich zum Föderalismus in der Bildungspolitik. Die unterschiedlichen Wege zur Gestaltung des Bildungssystems fördern einen Wettbewerb zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.

Ein gegliedertes und durchlässiges Schulsystem bietet die besten Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern.

Die schulische Inklusion ist ein Ziel auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit: Jeder Mensch soll eine gleichberechtigte Teilhabe unabhängig von Religion, Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Krankheit, Behinderung, usw. in Schule und Gesellschaft haben.

Die Schule ist der Ort, an dem Integration beginnen muss und gelingen kann. Sprachförderung muss bereits im Kindergarten anfangen und in der Grund- sowie weiterführenden Schule durch mehr Unterrichtsangebote für Deutsch als Fremdsprache fortgeführt werden.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfordert für viele Eltern ein angemessenes Betreuungsangebot ihrer Kinder. Ganztagsangebote sind daher flächendeckend und an jeder Schulform bedarfsgerecht in Nordrhein-Westfalen auszubauen.

Die Junge Union NRW bekennt sich ausdrücklich zum konfessionsgebunden Religionsunterricht. Unsere gemeinsamen Werte sollen dadurch verstärkt, der Glaube vertieft und Toleranz gegenüber anderen Religionen gelehrt werden. Nordrhein-Westfalen ist christlich-jüdisch geprägt und doch leben hier viele Bürgerinnen und Bürger anderer Konfessionen. Daher setzen wir uns auch für konfessionellen Religionsunterricht anderer großer Religionen unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Anforderungen ein.