Düsseldorf. Nach dem letzte Woche veröffentlichten Armutsbericht der Bertelsmann Stiftung soll die Anzahl an Kindern in NRW, welche in Familien mit SGBII-Bezug leben, von 2011 bis 2015 um rund 36.500 Fälle auf etwa 540.000 gestiegen sein. Die Junge Union NRW (JU NRW) und die Junge Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) sehen die Schuld für diese Entwicklung in der  Politik der rot-grünen Landesregierung. Insgesamt würden demnach im Land 18,6 Prozent der Kinder unter 18 Jahren in Armut leben. NRW liegt damit knapp 4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 14,7 Prozent.

Düsseldorf. Um den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden, fordert die Junge Union NRW (JU NRW) die Mitgliedsstaaten der EU auf, sich ihrer außen- und sicherheitspolitischen Verantwortung zu stellen. Neben kurzfristigen Maßnahmen zur Etablierung einer tragfähigen Waffenruhe und der humanitären Versorgung der Zivilbevölkerung soll demnach langfristig eine Europäische Armee aufgebaut werden. Dies geht aus einem Beschluss des „52. JU NRW-Tag“, der Landesdelegiertenversammlung der JU NRW, vom vergangenen Wochenende in Hückelhoven hervor.

Hückelhoven. Die Junge Union NRW hat auf ihrer 52. Landestagung am Samstag und Sonntag in Hückelhoven einen neuen Vorstand gewählt. Mit 90 Prozent der Stimmen wurde der 27-jährige Florian Braun in seiner Funktion als Vorsitzender des Jugendverbands bestätigt. Gratulationen gab es hierfür vom Landesvorsitzenden der CDU NRW, Armin Laschet, und dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak. Beide waren als Redner auf der landesweiten Tagung unter dem Motto „Straße. Schiene. Kinderwagen. NRW zurück in die Spur bringen“ mit rund 450 Teilnehmern aufgetreten.

Arnsberg. Mit einem Vortrag zur Lage in Europa begann Sebastian Kurz seinen Auftritt beim diesjährigen Wirtschaftssymposium der Jungen Union (JU) NRW vergangenen Mittwoch in Arnsberg. Zum Event, welches traditionsgemäß gemeinsam mit der JU Südwestfalen begangen wird, waren über 100 Gäste geladen. Neben Mitgliedern des Jugendverbands gehörten auch zahlreiche Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker sowie Vertreter der Presse dazu. Sie alle versammelten sich im Hörsaal der Trilux GmbH & Co. KG, um den Österreichischen Außenminister live zu erleben und mit jungen Menschen die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen im Land zu diskutieren.

Düsseldorf. Die am kommenden Sonntag geplante Kundgebung in Köln zu den aktuellen Ereignissen in der Türkei stößt bei der Jungen Union NRW auf Kritik. Veranstalter ist die UETD, eine der türkischen Regierungspartei AKP und damit Präsident Erdogan nahestehende Organisation. „Es ist offensichtlich, dass die UETD als verlängerter Arm Erdogans die in Deutschland selbstverständliche Meinungsfreiheit für ihre Zwecke missbrauchen will. NRW darf aber nicht Austragungsort innertürkischer Konflikte werden. Deshalb verurteilen wir die geplante Demonstration in Köln. Wir fordern den Veranstalter auf, die Kundgebung wieder abzusagen“, zeigt sich NRW-Landesvorsitzender Florian Braun empört.

Herne. Mit 97 Prozent der Stimmen wurde Paul Ziemiak am heutigen Tag zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Herne – Bochum II nominiert. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands hatte mit einer engagierten Rede überzeugt. „Paul Ziemiak ist ein Aushängeschild für die Union. Er hat sich dieses Ergebnis wirklich verdient und wird dem Wahlkreis gut tun“, ist sich der nordrhein-westfälische JU Landesvorsitzende Florian Braun sicher. „Paul Ziemiak ist schon heute ein verlässlicher Streiter für die Anliegen der jungen Generation in Berlin – ihn im Bundestag zu wissen, wäre ein erheblicher Gewinn für die Junge Union. Deshalb werde ich Paul Ziemiak beim kommenden Nordrhein-Westfalen-Tag der Jungen Union für die Spitzenkandidatur der Jungen Union zur Bundestagswahl vorschlagen.“

Wir nehmen bedauernd zur Kenntnis, dass sich eine knappe Mehrheit der britischen Bevölkerung gegen den Verbleib in der Europäischen Union entschieden hat. Diese Entscheidung erkennen wir an. Allerdings hat die britische Jugend ein klares Signal pro Europa gesetzt, indem sie als einzige Generation mit großer Mehrheit für den Verbleib in der EU gestimmt hat.Auch wir wollen für die Zukunft der EU kämpfen.

Mit großer Enttäuschung haben Florian Braun, Landesvorsitzender der Jungen Union in NRW und Christophe Darley, europapolitischer Sprecher der Jungen Union NRW den Ausgang des Referendums in Großbritannien verfolgt.

„Großbritannien hat sich auf lange Zeit isoliert und sich selbst auf eine einsame Insel in Europa degradiert. Es ist viel zu klein, um alleine die Unabhängigkeit auszuleben, die sich viele von dem Referendum versprechen. Damit haben Cameron und die Briten einer ganzen Generation Chancen verbaut. Es verärgert uns, dass eine Mehrheit der Briten nicht nur die eigene, sondern gleich die Zukunft ganz Europas so leichtfertig aufs Spiel setzt. Erfreulich ist allerdings, dass insbesondere die 18 bis 24 Jahre alten Wähler mehrheitlich mit rund 80 Prozent für den Verbleib gestimmt haben.

Junge Union fordert Löhrmann zur Auseinandersetzung mit eigenen Lehrmaterialempfehlungen auf.

Das nordrhein-westfälische Schulministerium um Ministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) empfiehlt in Zusammenarbeit mit der Initiative „Schwul-Lesbische Aufklärung“ sexualpädagogische Lehrmaterialien der Unterrichtsreihe „Schule der Vielfalt“. Darin wird unter anderem für Kinder unter 14 Jahren die Thematisierung von sexuellen Praktiken angeregt. „Doch was genau empfohlen wird, scheint das Ministerium nicht zu wissen, wie sich der WELT-Berichterstattung vom 20. Juni 2016 entnehmen lässt“, so der Landesvorsitzende der Jungen Union Nordrhein-Westfalen Florian Braun.

Düsseldorf. Studenten und Auszubildende sollen weniger für die GEZ bezahlen, dies fordert die Junge Union NRW (JU) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten NRW (RCDS) in einer gemeinsamen Erklärung. Zusammen wollen die beiden Jugendverbände die Petition des RCDS Bundesverbands unterstützen, welcher auf eine Senkung des GEZ-Beitrags für Studenten und Auszubildende hinwirkt. Die Petition soll in der im Juli tagenden Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), die über die Höhe des Beitrags entscheiden wird, vorgelegt werden. Seit der Überführung des ehemaligen GEZ-Beitrags in den heutigen Rundfunkbeitrag zahlt jeder Haushalt unabhängig von der tatsächlichen Nutzung 17,50 Euro zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Für Studenten und Auszubildende fällt demnach derselbe Gebührensatz an wie für Berufstätige.