Düsseldorf. Die Regierungskoalition will am Donnerstag im NRW-Landtag mit einem Antrag den Kita-Kollaps verhindern. Ein kurzfristiges Rettungsprogramm soll die angespannte  finanzielle Situation vieler Kindertageseinrichtungen vorerst entspannen, um anschließend mit den Kommunen und Trägern der Einrichtungen eine dauerhaft tragbare Kita-Finanzierung auf den Weg zu bringen. In den vergangenen sieben Jahren unter der rot-grünen Landesregierung hatte sich die Unterfinanzierung der Kitas bedrohlich verschärft.

„Als Junge Union in NRW unterstützen wir den Antrag von CDU und FDP voll und ganz“, erklärt Florian Braun MdL, Landesvorsitzender der JU NRW. „Hilferufe von Trägern, Eltern und Erziehern werden immer lauter.“ Auch Charlotte Quik MdL, familienpolitische Sprecherin der JU NRW, steht hinter dem Rettungsprogramm: „Viele Einrichtungen, insbesondere die kleineren, stehen vor dem endgültigen Aus. Soweit darf es nicht kommen.“

Auf ihrer Landestagung Mitte Juni in Krefeld hatte die Junge Union Nordrhein-Westfalen mit der „Krefelder Erklärung“ einen Forderungskatalog verabschiedet, in dem auch die zeitkritische Rettung vieler Kitas mit angespannter finanzieller Lage gefordert wurde. „Wir sind hoch erfreut, dass diese Forderung nun im Landtag zur Abstimmung steht – das ist die konkrete Umsetzung unserer politischen Impulse“, betont Florian Braun und ergänzt: „Wenn durch das Rettungsprogramm Zeit gewonnen wird, dann muss diese auch genutzt werden, um die von der rot-grünen Landesregierung verschleppte Revision des Kinderbildungsgesetzes zügig in Angriff zu nehmen.“

Florian Braun und Charlotte Quik wollen sich als Landtagsabgeordnete auch weiterhin intensiv für gute Betreuungsstrukturen einsetzen. „Diese müssen ausreichend, qualitativ hochwertig, flexibel und bezahlbar für Familien sein“, so Charlotte Quik.