Krefeld. Mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und dem designierten Ministerpräsidenten Armin Laschet als Gastredner bestritt die Junge Union NRW (JU NRW) ihre 53. Landestagung vergangenes Wochenende in Krefeld. Inhaltlicher Schwerpunkt war dabei die Diskussion über Forderungen an die laufenden Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP und die Regierungsarbeit der nächsten fünf Jahre in NRW. Das Ergebnis: die „Krefelder Erklärung", ein Dokument mit zehn Schwerpunktthemen, von Bildung über Mobilität und Gründertum bis Ehrenamt.

„Wir wollen NRW mitgestalten. Mit acht Abgeordneten aus unseren JU-Reihen geben wir der jungen Generation auch im Landtag eine Stimme. Mit der Krefelder Erklärung stellen wir klar, was wir von der kommenden Landesregierung erwarten“, fasst JU NRW Landesvorsitzender und Neu-Abgeordneter Florian Braun die Motivation hinter dem Forderungspapier zusammen. Neben einer stärkeren finanziellen Unterstützung von jungen Familien spricht sich die Junge Union darin unter anderem für den langfristigen Erhalt von Förderschulen sowie ein NRW-Ticket für Schüler und Azubis aus – nach dem Vorbild des Semestertickets.

Während Armin Laschet mit seiner Nachlese zur gewonnenen Landtagswahl begeisterte, nutzte die Bundesministerin Ursula von der Leyen ihren Auftritt, um auf die aktuellen Herausforderungen für die Bundeswehr aufmerksam zu machen. Insbesondere für ihre klare Positionierung zur Truppe erhielt sie großen Applaus von den rund 400 Delegierten und Gästen im Krefelder Seidenweberhaus. „Unsere Soldaten leisten einen hervorragenden Dienst. Tadellos“, so die CDU-Spitzenpolitikerin in ihrer Rede.

Als weitere Redner empfing Braun, der durch die zweitägige Veranstaltung führte, den JU Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak, den Parlamentarischen Staatssekretär Günter Krings und den Vorsitzenden der Jungen Unternehmer Hubertus Porschen.