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1986

 

 

4. Oktober 1986

1. JU NRW-Tag in Düsseldorf
Fusions-NRW-Tag. Die beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe fusionierten zur Jungen Union NRW. 
Der Gründungsvorsitzende ist Ronald Pofalla.


1987

 

 

21. März 1987

2. JU NRW-Tag in Unna
Thema:
"NRW braucht Erneuerung – Alternativen zur Bildungspolitik", bildungspolitische Themen 

17. Oktober 1987

3. JU NRW-Tag in Hilden
Thema:
„Wie wollen wir zukünftig leben?", Arbeits-, Gesundheits- und Sozialpolitik 


1988

 

 

18. März 1988

4. JU NRW-Tag in Wuppertal
Thema:
„Vision NRW“, (abgelehnt, da „zu schwammig formuliert“)

10./11. September 1988

5. JU NRW-Tag in Lübbecke
Thema:
"Zukunft für NRW – Chancen durch Vielfalt" , Regional- und Kulturpolitik 


1989

 

 

11. März 1989

6. JU NRW-Tag in Herzogenrath
Thema:
„Jugend für Europa“, Europapolitik, europäischer Binnenmarkt

2. September 1989

7. JU NRW-Tag in Borken
Thema:
„Jugend in die Räte“


1990

 

 

10. Februar 1990

8. JU NRW-Tag in Gelsenkirchen
Thema:
„Europa rückt zusammen“

24. März 1990

9. JU NRW-Tag in Olpe
Thema:
„Energiepolitik für das 21. Jahrhundert“, energiepolitische Themen 

20. Oktober 1990

10. JU NRW-Tag in Königswinter
Thema:
„Verantwortung für die Zukunft“ 


1991

 

 

14./15. September 1991

11. JU NRW-Tag in Gütersloh
Thema:
„Streitbar nach vorn“


1992

 

 

12./13. September 1992

12. JU NRW-Tag in Essen 
Dr. Norbert Röttgen wird Landesvorsitzender.
Thema:
"Toleranz, Fairness, Vielfalt. Ausgangssituation, Perspektiven und Forderungen für eine moderne Ausländerpolitik", Asyl-, Migrations- und Integrationsthematik 


1993

 

 

17. April 1993

13. JU NRW-Tag in Hilden
Thema:
„Demokratie der Bürger“
Durch die Forderung „Direktwahl der Bürgermeister in NRW“ ergibt sich ein folgerichtiges „Zurück zum Bürger“. Es sollte ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr Mitbestimmung und mehr Verantwortung gesetzt werden. Die Junge Union forderte daher unter anderem eine verbesserte Bürgerbeteiligung durch Einführung von Einwohnerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid sowie die Abschaffung der Genehmigungsvorbehalte im Haushaltsrecht.

16./17. September 1993

14. JU NRW-Tag in Mönchengladbach
Thema:
„Hilfe den Süchtigen, Kampf den Drogen“
Die Junge Union NRW setzte sich für eine konsequente Weiterentwicklung der Drogenpolitik ein und diskutierte über Prävention, Therapie- und Hilfsangebote und Nationale Maßnahmen zur Bekämpfung des Rauschgifthandels. 


1994 

 

21. April 1994

15. JU NRW-Tag in Frechen
Thema:
„Sicherheit, Verantwortung, Solidarität“
Die Vorstellung von Außenpolitik der Jungen Union richtete sich nach folgenden Grundsätzen:
die universelle Gültigkeit und die Wahrung der Menschenrechte
die möglichst friedliche Beseitigung zwischenstaatlicher Konflikte
die Unterstützung junger Demokratien
die Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse für alle
die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Staaten zur Schaffung des Friedens der Welt

2./3. September 1994

16. JU NRW-Tag in Münster
Thema:
„Mut zur Zukunft“, u.a. europäische Einheit, Friedenssicherung, Arbeits- und Sozialpolitik 


1995

 

 

18. März 1995

17. JU NRW-Tag in Gelsenkirchen
Thema:
„Mit Schwung, Energie und Biss in die Zukunft“
Die Junge Union setzte sich mit landespolitischen Forderungen auseinander:
Wirtschaft, Umwelt, Verkehr
Forschung, Bildung, Wissenschaft
Innere Sicherheit, Drogen 

16./17. September 1995

18. JU NRW-Tag in Aachen
Thema:
„Arbeitsplätze schaffen!“
Trotz des wieder in Gang gekommenen wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau nahezu konstant. So werden im Jahresdurchschnitt 1995 ca. 3,5 Mio. Menschen bundesweit als arbeitslos registriert sein, davon ca. 800.000 in Nordrhein-Westfalen. Kontinuierlich liegt die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen deutlich über dem Bundesdurchschnitt, obwohl sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Bundes gerade auf Problemregionen konzentrieren. In den Regionen Nordrhein-Westfalens, die ihre Strukturprobleme z.T. seit Jahrzehnten vor sich herschieben, übersteigt die Arbeitslosenquote häufig diejenige in den neuen Bundesländern, die einem sehr viel schwierigeren Anpassungsprozeß ausgesetzt sind. Zweifellos ist für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit kein Patentrezept in Sicht. Nach Auffassung der Jungen Union Nordrhein-Westfalen besteht aber eine Vielzahl von Ansatzpunkten, an denen ein Beitrag zur Lösung dieses Problems geleistet werden kann.
Diskutiert wurden jegliche Fragen die die Situation am Arbeitsmarkt betrafen. 


1996

 

 

20. April 1996

19. JU NRW-Tag in Soest
Thema:
„NRW braucht Alternativen“
Die Junge Union NRW wollte diesen NRW-Tag Nutzen, um Kritik an der Landesregierung mit konkreten Beispielen vor Ort zu belegen. Vor allem sollten Alternativen in Form von „Forderungen zur Landespolitik“ erarbeitet werden. Vorgelegt wurden Beispiele der Auswirkungen der rot-grünen Landespolitik direkt aus den Regionen, zum Beispiel zum Thema Schulen und Hochschulen. 

28./29. September 1996

20. JU NRW-Tag in Köln 
Dr. Ralf Brauksiepe wird Landesvorsitzender.
Thema:
„Jugend, Bildung, Zukunft!“
Zehn Jahre nach der Fusion der beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe zum Landesverband der Jungen Union Nordrhein-Westfalen findet am 28./29. September 1996 in Köln der 20. NRW-Tag statt.
Neben der Neuwahl des Landesvorstandes wird das Thema „Bildungspolitik“ im Mittelpunkt der Landestagung stehen. Geladen war auch Dr. Jürgen Rüttgers MdB, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, der seine Vorstellungen über die Zukunft der Bildungspolitik erläuterte. Anschließend stand für die Delegierten die Frage „Studiengebühren: Ja oder nein?“ auf der Tagesordnung. 


1997

 

 

19. April 1997

21. JU NRW-Tag in Krefeld
Thema:
„Wehrpflicht, Dienstpflicht, Berufsarmee?

4./5. Oktober 1997

22. JU NRW-Tag in Paderborn
Thema:
„Europa hautnah und zukunftsorientiert“
Die Europapolitik hat sich spätestens seit Maastricht gewaltig verändert. War sie früher überwiegend darauf gerichtet, die Notwendigkeit der europäischen Integration zu begründen und die dazu notwendigen Schritte zu formulieren, muss sie sich jetzt auch mit dem erreichten Integrationsstand auseinandersetzen. Deshalb müssen wir auch die europäische Politik und ihre Lösungskonzepte kritisch und konstruktiv begleiten. Europapolitik ist somit heute nicht mehr nur eine Teil – sondern eine Querschnittsaufgabe. Bereiche, die den Bürger, insbesondere die jungen Menschen, und die Unternehmen unmittelbar betreffen, wie z. B. der Verbraucherschutz, der Schutz der Umwelt, die Aus- und Weiterbildungsprogramme sowie die Förderung von Forschung und Technologie sind dabei besonders wichtig. Deshalb setzte sich die JU als erster politischer Verband in Deutschland umfassend mit dem Inhalt der europäischen Politik auseinander. 


1998

 

 

9. Mai 1998

23. JU NRW-Tag in Ahaus
Thema:
„Energiepolitik – die Herausforderung für die Zukunft“
Die energiepolitischen Fragen zählen zu den großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Sie können für die JU eine große Chance bedeu¬ten – aber auch Risiken beinhalten. So darf der wachsende Energieverbrauch nicht zu einer Verschärfung der Unterschiede zwischen Arm und Reich führen. Unser Land darf nicht von den Ressourcen der Ärmeren leben. Vielmehr muss es das Ziel als hochtechnisiertes Land sein, eine energiepolitische Standortbestimmung vorzunehmen und wieder zum Energiekonsens zurückzukommen. 

14./15. November 1998

24. JU NRW-Tag in Mettmann
Thema:
„Schule der Zukunft – Zukunft der Schule“
Auf dem Weg Deutschlands in das dritte Jahrtausend wird Bildung zum entscheidenden Faktor. Von der Qualität und Quantität der Bildung, die die Bevölkerung erfährt, hängt die geistige und wirtschaftliche Zukunft unseres Landes genauso ab wie der Fortbestand und die Entwicklung unseres Staatswesens. Auf dem NRW-Tag in Mettmann befasste sich die Junge Union NRW mit allen Fragen rund um das Schulwesen in Deutschland.


1999

 

 

17. April 1999

25. JU NRW-Tag in Arnsberg
Thema:
„Hinsehen und Handeln!“
Der moderne Staat ist nicht zuletzt als Instrument gegen Gewalt in der Gesellschaft und zur innerstaatlichen Friedenssicherung geschaffen und fortentwickelt worden. Zur Friedenssicherung bedarf es insbesondere eines hohen Maßes an präventiven Leistungen. Doch alle Anstrengungen in diesem Bereich werden nicht eine Gesellschaft ohne Straftaten ermöglichen. Kriminalität muss entschieden bekämpft werden.
Weil nur der demokratische Rechtsstaat den inneren Frieden und die Freiheit seiner Bürger schützen kann, bekämpft die Junge Union NRW konsequent alle Versuche unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu unterhöhlen. Nur eine wertbestimmte und wehrhafte Demokratie wird nicht zum Opfer ihrer eigenen Freiheit.Ein Aufruf zur Verbesserung der Sicherheit der Bürger in unserem Staat.

6./7. November 1999

26. JU NRW-Tag in Bottrop
Thema:
„Wir schaffen Bewegung!“
Verkehrspolitik gewinnt in einer auf Mobilität angewiesenen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Personen und Güter befinden sich in einer arbeitsteiligen Gesellschaft ständig in Bewegung. Diese Tatsache kann die Politik nicht durch eigenes Eingreifen verändern. Sie kann nur die Rahmenbedingungen setzen, innerhalb derer sich die mobile Gesellschaft entfalten kann. Die derzeit zur Verfügung stehenden Verkehrswege entsprechen – nicht zuletzt wegen der ineffizienten Art ihrer Nutzung – in vielen Bereichen nicht mehr den Mobilitätsbedürfnissen.
Straßen-, Schienen-, Luft- und Wasserverkehr dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen effektiv zum Wohle der Mobilität unserer Gesellschaft eingesetzt und kombiniert werden. Das Ziel muss letztlich heißen, Mobilität – als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung – und ökologische Vernunft miteinander möglichst umfassend in Einklang zu bringen. 


2000

 

 

22. Januar 2000

27. JU NRW-Tag in Essen
Thema:
„Powertag – Mädchen und Jungen gemeinsam unschlagbar!“
In der Gesellschaft soll der Mensch mit seinen unterschiedlichen Bedürfnissen und Begabungen wieder in den Mittelpunkt rücken. Die Vision der Jungen Union ist die gleich¬berechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in dieser Gesellschaft. Es soll partnerschaftlich zusammen gelebt werden. Gerade die jüngere Generation muss mit nachhaltigen Initiativen die gesellschaftlichen Strukturen verändern und die neuen Chancen offensiv nutzen. Frühes Handeln ist gefragt! In der Schule, in der Jugendarbeit und auch in Vereinen, Verbänden, Parteien und Initiativen. 

1. April 2000

28. JU NRW-Tag in Lemgo
Thema:
„Ran an die Wirklichkeit – Wir schaffen den Wechsel in NRW“ 

4./5. November 2000

29. JU NRW-Tag in Bad Honnef 
Hendrik Wüst wird neuer Landesvorsitzender.
Thema:
„Erneuerung der CDU – aus im Westen“
Ein für die Zukunft der Partei unablässiger Punkt war die inhaltliche Erneuerung und die personelle Verjüngung der Führungsstrukturen in den Orts-, Stadt- und Kreisverbänden. 


2001

 

 

21. April 2001

30. JU NRW-Tag in Düren
Thema:
„Zukunft der Bundeswehr“
Diskussion über den Fortbestand der Allgemeinen Wehrpflicht:
Die Allgemeine Wehrpflicht hatte sich mittlerweile im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger als ein Eckweiler der Demokratie mit ihrem Grundkonzept vom Soldaten als „Bürger in Uniform“ und dem Prinzip der „Inneren Führung“ festgesetzt. Es musste in Frage gestellte werden, ob eine reine Berufsarmee oder auch die allgemeine Dienstpflicht ähnliches vermögen. Die Abschaffung der Wehrpflicht bedeutet eine Abkehr von den Grundmerkmalen der Bundeswehr und ist Ausdruck einer vom Zeitgeist dominierten Politik. 

22./23. September 2001

31. JU NRW-Tag in Moers
Thema:
„Beschäftigung für alle – Leitlinien für eine neue Arbeitsmarktpolitik“
Die nahezu vier Millionen Arbeitslosen, mehr als zweieinhalb Millionen Sozialhilfeempfänger und über eineinhalb Millionen offenen Stellen zeigten in aller Deutlichkeit den Handlungsbedarf in der Arbeitsmarktpolitik. Zwar wurde sowohl in den Jahren vor als auch in den Jahren nach der Bundestagswahl 1998 im Bereich Arbeitsmarktpolitik viel versucht; der entscheidende Durchbruch kam allerdings bisher noch nicht. Daher forderte die Junge Union den Gesamtkomplex der Arbeitsmarktpolitik einschließlich der Sozialhilfe von Grund auf neu zu regeln.


2002

 

 

4. Mai 2002

32. JU NRW-Tag in Bergisch Gladbach
Thema:
„Deutschland braucht den Wechsel – zur Bundestagswahl 2002“
Die Rot-Grüne Regierung ist in ihren Vorhaben gescheitert, der Slogan der Bundestagswahl 1998 „Es wird nicht alles anders, aber vieles besser“ konnte nicht bekräftigt werden. Lösungen, die das Land vorangebracht hätten, blieben aus. Das Wirtschaftswachstum war das niedrigste in Europa, die Arbeitslosigkeit lag auf Rekordhöhe, das Gesundheitswesen ist aus dem Gleichgewicht geworfen worden und die Ökosteuer belastet insbesondere die kleinen Leute und mittelständische Unternehmen. Der Ausstieg aus der Atomenergie schadet dem Klimaschutz und das Sparen ist zum politischen Selbstzweck geworden.
Deutschland war bereit für einen Wechsel. 

30./31. August 2002

33. JU NRW-Tag in Rheine
Thema:
„Eine starke Jugend in NRW“
Als politische Jugendorganisation formuliert die Junge Union die Erwartungen an den Staat, die sich aus unserer aktuellen Wahrnehmungs- und Wertewelt ergeben. In diesem Zusammenhang versucht die JU Antworten auf einige Fragen zu geben: Wie sieht die Lebenswelt junger Menschen aus? Welche Wünsche haben sie und welche Ängste? Aus den Beschreibungen leitet die Junge Union Forderungen an die Gesellschaft ab. Welche Perspektiven kann sie in heutiger Zeit bieten und welche Verantwortung hat sie gegenüber den Jüngeren, die sich entsprechend ihren Werten frei entfalten wollen. Ebenso ist die Frage zu beantworten, welchen Raum sie Jugendlichen bieten muss, um zu ihrer eigenen Fortentwicklung beizutragen.
Mit Blick auf die Jugend wird die Frage erörtert, welche Rolle die jungen Menschen in unserem Land einnehmen können und welche Chancen sich daraus für sie ergeben. 


2003

 

 

29. März 2003

34. JU NRW-Tag in Iserlohn
Thema:
„Kommune 2020 – Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik schaffen!“
Städte und Gemeinden und Kreise sind die Wurzel des föderalen und demokratischen Staatsaufbaus. Politik beginnt hier vor Ort: In den Kommunen. In den Städten und Gemeinden werden Landes- und Bundespolitik und im zunehmenden Maße auch die Politik der Europäischen Union umgesetzt. Die Junge Union forderte die langfristige Sicherung der Kommunen. 

15./16. November 2003

35. JU NRW-Tag in Bad Oeynhausen
Thema:
„Gesund in Zukunft“
In Bad Oeynhausen fand der 35. NRW-Tag statt. Hier befasste sich die Junge Union mit der gesundheitlichen und medizinischen Versorgung der Staatsbürger in naher Zukunft.
Die Junge Union NRW sprach sich für die Einführung einer persönlichen Versicherung (einkommensunabhängige Prämien) bei der Krankenversicherung aus und für die Auslagerung von bestimmten Leistungen der Basiskrankenversicherung in einem Modulsystem.
Die Junge Union sprach sich gegen die Einführung von Risikozuschlägen im Bereich der Krankenversicherung aus. Denn es gibt allgemeine Bedenken sowohl systematischer wie auch praktischer Art, die gegen jede Art von Risikozuschlägen angeführt werden können.


2004

 

 

24. April 2004

36. JU NRW-Tag in Viersen
Thema:
„Europa im Wandel“
Die Junge Union NRW befasste sich mit allen Themen rund um die Europäische Union und stellte Forderungen um das Zusammenleben der Völker in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu verbessern. Die Junge Union NRW ist überzeugt, dass die EU heute einen erfolgreichen europäischen Frühling 2004 gestalten muss, um Wohlstand und Sicherheit in Europa auch für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus zu gewährleisten. 

6./7. November 2004

37. JU NRW-Tag in Hagen
Thema:
„Jung denken – NRW bewegen“
Ein Land von der Größe Nordrhein-Westfalens, voller Menschen mit Ideen, Fleiß und Ehrgeiz darf nicht hinnehmen, dass ein Viertel der Schüler nicht richtig lesen, schreiben und rechnen kann. NRW hat 110 Milliarden Euro Schulden und zahlt 13 Mio. Euro Zinsen pro Tag. Das heißt: Für Zinsen gibt das Land in jeder Woche mehr Geld aus als für den Landesjugendplan in einem ganzen Jahr. Trotz schlechter Bildungschancen, gerade für Kinder aus finanzschwachen Familien ist die Zahl der Lehrer gesunken.
Das Land braucht die Wende: Nach fast 40 Jahren in der Regierung ist die SPD unfähig, kraftlos und selbstgerecht. Positive Impulse sind hiervon nicht mehr zu erwarten.
Der Leitantrag enthielt Vorschläge zu den Themen Schulpolitik, Familien- und Bildungspolitik, Umweltpolitik, Energiepolitik, Innenpolitik, Verkehrspolitik, Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik. 


2005

 

 

5./6. November 2005

38. JU NRW-Tag in Köln
Thema:
„Familie neu denken – Von der traditionellen Familienpolitik zur Politik für Familien“
Die Familie ist die tragende Säule der Gesellschaft. Die sozialen Systeme bauen auf ihr auf. Die Gesellschaft, aber auch jeder als Einzelner braucht Familien, braucht Kinder. Vieles von dem, was Familie und Kinder benötigen, kann nicht aus dem Fundus der traditionellen Politik für Familien kommen, sondern nur aus einem Ineinandergreifen von weit reichenden familienpolitischen Maßnahmen, einer anders organisierten Arbeitswelt, einer familienfreundlichen Kommune und einer sozial aktiven Gesellschaft. Familien brauchen mehr Wertschätzung, mehr Förderung und Unterstützung sowie verbesserte Rahmenbedingungen.
Die Junge Union NRW setzte sich an diesem NRW-Tag konsequent mit allen Fragen in Bezug auf die Familienpolitik und deren Verbesserung auseinander. 


2006

 

 

18./19. November 2006

39. JU NRW-Tag in Oelde
Sven Volmering wird Landesvorsitzender.
Thema:
„Zukunft durch Nachhaltigkeit“
Der Leitantrag des 39. NRW-Tages der Jungen Union Nordrhein-Westfalen stellt einen Beitrag zur Diskussion um ein neues CDU-Grundsatzprogramm dar. Die Herausforderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist es, Deutschland modern, stark und leistungsfähig zu halten, um eine nachhaltige und generationengerechte Politik als Grundstein für die Zukunft zu schaffen. Als Junge Union NRW wollen wir uns aktiv in die Debatte mit einbringen und dabei die Interessen der jungen Generation vertreten. 


2007

 

 

25./26. August 2007

40. JU NRW-Tag in Olpe
Thema:
„Globalisierung gestalten – die transatlantische Chance nutzen“
Nach ausgiebiger Beratung des gleich lautenden Leitantrages gaben die 230 Delegierten mit ihrer Beschlussfassung ein klares Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft auch auf internationaler Ebene sowie zu einer starken Position Europas in der Globalisierung. Wirtschaftliche Dynamik soll dabei gleichberechtigt neben nachhaltiger Sicherheit stehen, um Schieflagen im Umwälzungsprozess der Globalisierung zu vermeiden. Das christliche Menschenbild soll dabei als verlässliche Basis fungieren.  


2008

 

 
30./31. August 2008

41. JU NRW-Tag in Paderborn
Thema:
"Jugend in NRW: Chancen nutzen - Perspektiven entwickeln"
In ihrem Leitantrag thematisieren die Delegierten des 41. NRW-Tags die aktuellen Herausforderungen der Jugendpolitik in ihrer gesamten Breite. Im Zuge dessen erarbeiten sie Positionen zur Schul- und Bildungspolitik in NRW, fordern jugendfreundlichere Rahmenbedingungen für Berufsausbildung und Arbeitsmarkt und setzen sich für die Unterstützung junger Familien ein.


 2009

 

 
 25. April

42. JU NRW-Tag in Ratingen
Thema:
"Europa - unsere Zukunft, unsere Aufgabe!"
Mit 26 Forderungen in ihrem Leitantrag setzt sich die Junge Union NRW in Ratingen für die Vertiefung der EU und eine starke europäische Wirtschaft ein. Dabei betont sie insbesondere die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Als jugendpolitische Organisation Europas bekennt sie sich klar zur europäischen Idee.

 22./23. August

43. JU NRW-Tag in Essen
Thema:
"60 Zukunftsthesen für eine Soziale Marktwirtschaft in Deutschland"
Von einer gerechten Steuerpolitik über soziale Sicherheit bis Klimaschutz und Energieversorgung: In 60 Thesen legt die Junge Union NRW ihre Vision für die Soziale Marktwirtschaft der Zukunft dar. Einen wichtigen Stellenwert nimmt dabei die Frage ein, wie das Sozialen Marktwirtschaft auch auf europäischer Ebene zu einem Motor für Wohlstand werden kann. Vor diesem Hintergrund spricht sich die Junge Union NRW für den Vertrag von Lissabon und eine europäische Sozialcharta aus, die ein Dumping der Sozialleistungen oder Arbeitslöhne verhindert, Rechtsschutz gewährleistet und damit eine freie Lebensplanung ermöglichen kann.

 21. November
Außerordentlicher JU NRW-Tag in Schwerte
Thema:
„Nominierung der Spitzenkandidatur der JU NRW zur Landtagswahl 2010“
Die JU NRW positioniert sich für die kommenden Landtagswahlen und verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch in Zukunft die Weichen für eine stabile Regierung in NRW zu stellen. Somit wird durch die Nominierung einer Spitzenkandidatin der JU NRW für die Landtagswahl ein starkes Signal gesetzt.

 2010

 

 
 24. April
44. JU NRW-Tag in Pulheim
Thema:
„Zeit für Optimisten: NRW – Zukunft braucht Stabilität“
In Zeiten einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise ist es von großer Wichtigkeit, optimistisch in die Zukunft mit einer stabilen Regierung zu blicken, um den positiven Trend der letzten Jahre beizubehalten. In acht Politikfeldern werden die Forderungen an eine bestätigte CDU-geführte Landesregierung gebündelt und Maßnahmen für neue Wachstumsimpulse aufgezeigt.
 18./19. August
45. JU NRW-Tag in Wipperfürth
Sven Volmering bleibt auch weiterhin Landesvorsitzender
Thema:
„CDU – Volkspartei der Zukunft?!“
Nach einer schmerzlichen Niederlage im Landtagswahlkampf ist es für die CDU an der Zeit, konsequent an einer Neuausrichtung der Partei zu arbeiten. Die JU NRW unterstützt diese dabei, den Blick nach vorne zu richten und trotz der Folgen von gesellschaftlichen Entwicklungen, wie Individualisierung, Medienwandel und Globalisierung, einen Neuaufbruch zu wagen und sich als Volkspartei wieder zu etablieren.

2011

 

 
 26./27. November
46. JU NRW-Tag in Mönchengladbach
Thema:
„Deutschlands Weg in die digitale Republik“
Der Leitantrag des 46. JU-NRW-Tages beschäftigt sich mit der rasanten Entwicklung des Internets zum festen Bestandteil der Gesellschaft. Als „Motor des Fortschritts der Union“ positioniert sich die JU NRW deutlich dazu, das Internet als Chance für unser Land zu sehen und nicht als Bedrohung. Eine geeignete Netzpolitik ist daher von großer Bedeutung.
Zusätzlich positioniert die JU NRW sich in der Frage der Energiepolitik deutlich dazu, die Energieversorgung langfristig, effizient und flexibel zu gestalten, dabei jedoch unabhängig zu bleiben. Auch wenn Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, ist diese international ein wichtiger Bestandteil, so dass die Forschung und Lehre im Bereich der Kerntechnik auch weiterhin erhalten und ausgebaut werden muss.

2012

 

 
29. März
Zweiter Außerordentlicher JU NRW-Tag in Schwerte
Thema:
„Nominierung der Spitzenkandidatur der JU NRW zur Landtagswahl 2012“
Nach dem Scheitern der Rot-Grünen-Minderheitsregierung stehen NRW und die Union vor einer erneuten Landtagswahl. Hier gilt es, mit solider Politik für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu sorgen. Die steigende Verschuldung unter Kraft muss durch eine Schuldenbremse gestoppt werden und für die Versäumnisse bei den Kommunalfinanzen eine Lösung gesucht werden. Die JU spricht sich gegen ein flächendeckendes Tempolimit, eine Änderung des Ladenschlussgesetzes oder des Rauchverbotes aus. Für die Wahl einer/s JU-Spitzenkandidatin/en wurde von den Delegierten einstimmig ein Listenvorschlag gemacht.
24./25. November
47. JU NRW-Tag in Bochholt
Paul Ziemiak wird Landesvorsitzender
Thema:
„Raus aus den Schulden“
Der Leitantrag des 47. NRW-Tags steht im Zeichen der Finanzpolitik. Der Titel „Raus aus den Schulden“ ist eine generationenübergreifende Aufgabe, sowohl für die Kommunen als auch für den Bund. Durch die ausufernde Verschuldung in NRW wird die haushaltspolitische Freiheit der Zukunft massiv eingeschränkt. Der demographische Wandel verschärft dies zusätzlich. Es gilt eine Schulden- und Ausgabenbremse zu schaffen, um den Haushalt langfristig auszugleichen und für langfristiges Wachstum zu sorgen.

2013

 

 
19./20. Oktober
48. JU NRW-Tag in Kalkar
Thema:
„Gemeinsam für NRW“
Beim 48. NRW-Tag in Kalkar werden vier Themenblöcke angesprochen, die für die gemeinsame Entwicklung NRWs von Bedeutung sind. Die JU NRW möchte den Berufsstand des Lehrers sowohl qualitativ stärken, indem Ausbildung und Praxis näher miteinander verknüpft werden, als auch deren guten Ruf wiederherstellen, indem diese als Vorbilder der Schüler anerkennt werden, deren weiterer Lebensweg stark von ihrer schulischen Ausbildung abhängt. Die JU NRW spricht sich dafür aus, dass die Gleichstellung der Frauen und Männer in der CDU Wirklichkeit wird, um auf Dauer eine realitätsnahe Politik machen zu können. Die CDU muss für die Frauen attraktiver gemacht und der Einstieg erleichtert werden. Weiterhin spricht sie sich dafür aus, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Euroregionen zu stärken, Haushalte zu konsolidieren, ohne jedoch die Stabilitätskriterien aus den Augen zu verlieren und die Jugend in der Entwicklung Europas besser mit einzubeziehen. Der Öffentliche Dienst ist in NRW ein wichtiges Instrument, welches einer zukunftsgerichteten Handhabung bedarf. Nur wenn das Gleichgewicht zwischen nützlicher Flexibilität und einem festen Fundament gegeben ist, kann der Staat den größtmöglichen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger garantieren.

2014

 

 
29. März
49. JU NRW-Tag in Paderborn
Thema:
"Die Zukunft trägt Deine Handschrift“
Am 49. JU-NRW-Tag wurde eine gemeinsame Richtung für die kommenden Kommunal- und Europawahlen festgelegt. Ein Erfolg bei der Kommunalwahl 2014 kann der Grundstein für eine erfolgreiche Landtagswahl bilden. Eine eigenverantwortliche Haushalts- und Finanzpolitik sowie eine qualitativ hochwertige Bildungspolitik sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunalpolitik. Die JU NRW will eine EU, die es mit den internationalen und europäischen Herausforderungen der Zukunft aufnehmen kann. Diese liegen insbesondere im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik in unmittelbarer Nachbarschaft Europas. Darüber hinaus ist auch die Fortentwicklung der deutsch-israelischen Beziehung von großer Wichtigkeit. Neben der Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft sind es insbesondere auch die gemeinsamen Werte wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sowie die kulturelle Zusammenarbeit der Menschen aus Deutschland und Israel, die diese Beziehung so stark machen. Zusätzlich fordert die JU NRW das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein flächendeckend freies W-Lan in Städten und öffentlichen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen sowie in die infrastrukturelle Umsetzung zu investieren

15./16. November

 

50. JU NRW-Tag in Arnsberg
Florian Braun wird Landesvorsitzender
Thema: "Stadt. Land. Mensch. - Unsere Ideen für die Heimat von Morgen"
Mit Arnsberg als Austragungsort widmete sich die Junge Union NRW auf ihrem 50. JU NRW-Tag der Frage, wie wir Heimat überall in NRW möglich machen und das Potenzial unserer Vielfältigen Regionen besser entfalten können. Neben freier Mobilität, einer guten Bildung und Zugang zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur - auch in ländlichen Gegenden - wurden hierbei als wichtige Voraussetzungen identifiziert.


2015

 

 
19./20. September
51. JU NRW-Tag in Duisburg
Thema:
„Unser NRW, unsere Entscheidung – Urbane Gesellschaft neu denken“
Am 51. JU NRW-Tag widmete sich die Junge Union NRW der aktuellen Bundes- und Landespolitik, mit den Schwerpunkten Flüchtlingswelle, Großstadtpolitik und der Sterbehilfedebatte. Nordrhein-Westfalen ist im bundesweiten Vergleich die Heimat der großen Städte. Zusätzlich gewinnen insbesondere die Metropolen seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Ursache dafür ist der anhaltend hohe Zuzug von Migranten, die sich traditionell in urbanen Räumen konzentrieren, die höhere Studierneigung junger Menschen sowie die Qualität städtischen Lebens in breiten Teilen der Bevölkerung. Die Junge Union NRW formulierte ihre Positionen und Forderungen an eine moderne Großstadt- und Metropolenpolitik. Dabei gilt es, gleiche Lebensstandards in Stadt und Land zu ermöglichen und zu fördern sowie die Zusammenarbeit über Stadt- und Bezirksgrenzen hinaus zu stärken ohne dabei lokale Identitäten zu verlieren. Zudem können Synergien geschlossen werden, um somit gestärkt in den europäischen Wettbewerb der Regionen eintreten zu können.
Im Zuge der Beratung des zweiten Leitantrags wurde über Themen, wie Stammzellenforschung, Klonen, Genforschung, Spätabtreibung und Sterbehilfe diskutiert. Für die JU NRW ist es selbstverständlich, dass der Mensch von seiner Entstehung bis zu seinem Tode nie zum Objekt von Experimenten herabgewürdigt und sein Leben nicht zum Nutzen anderer oder zum Nutzen der Forschung vernichtet oder gegen seinen Willen beeinträchtigt werden darf.
Darüber hinaus wurde die Bundes- und Landesregierung im Rahmen der Sonstigen Beschlüsse aufgefordert, sich in Kooperation mit Landkreisen und Kommunen stärker für die Errichtung barrierefreier Spielplätze einzusetzen und zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit gesetzliche Rahmenbedingungen zur regelmäßigen Überprüfung der Fahrtüchtigkeit zu schaffen.